Fazit zur Notfallübung „Charly 2009“ auf dem Airport Weeze (Autor: Kreis Kleve)
Kreis Kleve - Rund 350 Teilnehmer probten heute im Rahmen der dritten großen ICAO-Übung unter der Bezeichnung „Charly 2009“ auf dem Airport Weeze den Ernstfall. Geübt wurde das Vorgehen bei der Ankunft eines Flugzeugs mit Passagieren, bei denen während des Fluges eine fiebrige Infektionskrankheit bemerkt wurde.
„In dieser Übung stand insbesondere das Zusammenspiel aller beteiligten Kräfte beim Aufbau und Betrieb des Behandlungsplatzes für die erkrankten Passagiere im Mittelpunkt. Der Kreis hat sofort ein Bürgertelefon mit Personenauskunftsstelle bereitgestellt, um auch in der sehr realistisch aufgebauten Übungssituation Anfragen von Betroffenen und Angehörigen aufnehmen zu können“, beschreibt Landrat Wolfgang Spreen die Schwerpunkte der Notfallübung. „Alle Beteiligten haben während des Einsatzes gezeigt, dass sie zielgerichtet, sehr konzentriert und lösungsorientiert an die Situation herangegangen sind. Der Kreis Kleve mit allen hier beteiligten Partnern ist gut aufgestellt, sollte tatsächlich ein Notfall dieser oder anderer Art eintreten. Die Übungserfahrung und die Auswertung der Übung werden uns zudem wichtige Erkenntnisse für die weiteren Planungen liefern", zog Landrat Wolfgang Spreen ein erstes positives Fazit der Übung. Flughafenchef Ludger van Bebber sagte: „Der Notfallplan, der seit Bestehen des Flughafens in Kraft ist und mit Großübungen regelmäßig überprüft wird, enthielt von Anfang an auch ein Pandemieszenario. Dass dieses Thema so an Aktualität gewinnen würde, war bei der Planung dieser Übung nicht absehbar. So zeigt sich aber auch die große Bandbreite an Notfallsituationen, die unser Notfallplan umfassend berücksichtigt.“
Insgesamt waren rd. 350 Teilnehmer aktiv an der Übung beteiligt.